Förderprojekte

Toleranz 

bedeutet das Hinnehmen von anderen Meinungen, Überzeugungen, Verhaltensweisen, Vorlieben oder - gerade in aktuellen Zusammenhängen - auch Religionen, Kulturen und Weltanschauungen. Tolerantes Verhalten zeigt sich dadurch, dass jeder nachsichtig, respektvoll und freundlich behandelt wird auch und gerade wenn dieser anders ist oder denkt als man selbst.

Im besten Fall zeigt sich Toleranz indem man Menschen genauso annehmen kann wie diese sind - mit all ihren Eigenarten und vollkommen unabhängig davon, ob Sie mit allem übereinstimmen. Toleranz kann zu einem glücklichen Miteinander führen, statt zu Ausgrenzung, Rassismus und im schlimmsten Fall Krieg.

Natürlich ist auch Toleranz endlich - nämlich bei kriminellen Handlungen oder der Äußerung von menschen- oder lebensverachtenden Ansichten und Gesinnungen. Denn die Freiheit des Einen endet da wo die Freiheit des Anderen beginnt.

Erziehung und Berufsbildung

sind nur zwei Seiten einer Medaille. Durch die zunehmende Institutionalisierung von Betreuung und Bildung landen Erziehungsaufgaben zwangsläufig statt  bei den Eltern im Klassenzimmer und in Kitas und Horten. Genauso aber schwappen auch Bildungsaufgaben mehr und mehr in den elterlichen Verantwortungsbereich hinein.

Dies stellt schon viele deutsche Familien vor große Herausforderungen, was spätestens seit der Corona-Pandemie offenkundig geworden ist.

Was aber passiert in den sog. "Entwicklungsländern", in denen die Kinder in jüngsten Jahren schon mithelfen müssen, die Familie über Wasser zu halten? In denen Kinder einfach verschwinden, verkauft und versklavt werden? Auch hier unterstützen wir uns bekannte Organisationen die vor Ort arbeiten, aufklären und helfen, die Schulen bauen und dafür sorgen, dass Kinder Zugang zu Bildung, frischem Wasser und Lebensmittel und einem sicheren Dach über dem Kopf bekommen.

Tierschutz und Naturschutz

werden gerne in einem Atemzug genannt weisen aber durchaus Spannungsfelder auf. Natürlich sehen wir gerne und so oft es möglich ist "das große Ganze". Im Zweifelsfall aber positionieren wir uns klar dazu, das Individuum zu sehen und zu schützen. Das gilt für Wildtiere in gleichen Weise wie für Haustiere - und die sog. "Nutz"tiere.

Erforderlich sind eine erneuerte Ehrfurcht und Achtung der Natur und ihrer Geschöpfe. Dann kann es endlich zu dem notwendigen Wandel in Tierhaltung im Sinne von Tierwohl, Menschengesundheit und Nachhaltigkeit kommen. Eine Tierhaltung, die weder die Würde des Tieres noch seine individuellen Bedürfnisse beachtet, ist zutiefst fragwürdig.

 „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ (Albert Schweitzer)

Kunst und Kultur

Für jeden einzelnen Menschen sind Kunst, Kultur und kulturelle Bildung wesentlich.

Kulturelle Bildung eröffnet neue Welten, sie bietet die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Kunst. Kulturelle Bildung ist eine der Voraussetzungen für individuelle Kreativität und eigenes künstlerisches Schaffen.

Ein lebendiges kulturelles Leben macht eine Stadt lebenswert und attraktiv. Es stiftet Gemeinschaft, bietet Anregung und Unterhaltung. Kunst und Kultur tragen wesentlich zur Identifikation mit dem Gemeinwesen bei. Hieraus ergeben sich positive Wirkungen auf die Gesamtgesellschaft, da Menschen, die sich mit dem Gemeinwesen identifizieren, oft auch in anderen gesellschaftlichen Feldern aktiv sind.